Harri Molkenthin

am 21. Februar 1929 in Berlin-Lichtenberg geboren

1935 - 1943 Volksschule in Berlin

1945 Volkssturm, kurze sowjetische Kriegsgefangenschaft, danach Gelegenheitsarbeiten

1946 - 1953 Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee u. a. bei den Professoren Ilgenfritz, Tank, Eva Schwimmer, Arno Mohr; Abschluss mit Diplom im Fach Illustration

ab 1953 mit Unterbrechungen freiberuflich als Grafiker tätig (u. a. Pressezeichner für verschiedene Berliner Verlage)

1964 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (bis zur Auflösung des Verbandes)

ab 1963 Zirkelleiter im Volkskunstschaffen:

1963 - 1991 Haus der Jungen Talente: dekorative Gestaltung, Grundlagenstudium Malerei und Grafik, Grundlagenstudium Grafik und Drucktechnik, Grafik für Fortgeschrittene, Aktzeichnen

1964 - 1966 Haus des Lehrers, Mal- und Zeichenzirkel

1964 - 1970 Kinderzirkel beim Kreiskulturhaus Friedrichshain, Studio Otto Nagel
Bühnenbild-Gestaltungen für Kabarett „Die Ampel“ (Ende der 50er Jahre),
„Die Distel“ und „Die roten Funken“ (1972)

1966 Personalausstellung im Haus des Lehrers Teilnahme an Ausstellungen in Berlin, Stralsund und Stockholm über den Verband Bildender Künstler

1979 Medaille für Verdienste im künstlerischen Volksschaffen
Studienreisen mit Gruppen des Verbandes Bildender Künstler nach Moskau und Leningrad
Gemeinsam mit Heinz Behling: Gestaltung eines Wandbildes für eine Schule in Glienicke-Nordbahn

ab 1991 im Vorruhestand, ab 1994 in Rente; abstrakte Arbeiten, Landschaften, Aktstudien, Hinwendung zur Fotografie

2009 am 18. August in Berlin-Lichtenberg verstorben.

Kontakt: Irene Molkenthin Telefon: 030 9 757 143

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Peter Hoffmann

Maler, Grafiker, Buchkünstler – lebt in Berlin

Die Beschäftigung mit der bildenden Kunst hat Peter Hoffmann – 1934 in Jena geboren - stets begleitet. Seinen Schulabschluss (Abitur) machte er in der Sowjetunion, wo er von 1946 bis 1951 mit der Familie lebte. Der Vater war Zeiss-Spezialist.

Eine Lehre als Werkzeugmacher beendete er 1953 in Jena und ein Studium an der TH Dresden (Maschinenbau, Messtechnik - Promotion) bis 1958 schloss sich an.

Seine langjährige wissenschaftliche Arbeit in Berlin und die spätere Tätigkeit in Entwicklungshilfeprojekten ab 1991 bis 1997 in mehreren Ländern (Indonesien, Ägypten, Venezuela, Kolumbien, Vietnam u.a.) haben ihn oft auch künstlerisch begleitet.

Eine Spezialausbildung (Malerei, Grafik, Drucktechniken) erhielt er in Kursen und in einem Malzirkel. Seit 1976 war Peter Hoffmann aktiv im Studio Bildende Kunst in Berlin-Lichtenberg tätig und 1991 Gründungsmitglied des Vereins Berliner Grafikfreunde INVENTOR e.V. (2001 bis 2004 Vorsitzender).

Seine freie künstlerische Tätigkeit begann 1997: Grafik, Aquarelle, Malerei, Plastik, Buchillustrationen, Grafikkalender, Videoexperimente. Personalausstellungen seit 1975 in Berlin (mehrfach), Eisenach, Hoyerswerda, Jena, Hiddensee (mehrfach), Petershagen, Arneburg.

Ausstellungsbeteiligungen seit 1976 in Deutschland (mehrfach) und in Polen, Russland, Indonesien, Finnland.

Peter Hoffmann lebt und arbeitet in Berlin und Jena und hat ein kleines Atelier mit Galerie in Dahlwitz – Hoppegarten

E-mail: p.hoff31@freenet.de

Tel/Fax: 030 5598278

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Bernd Friedrich

Maler, Grafiker, Buchkünstler – lebt in Berlin

1946 kurz nach dem Krieg in einem sehr kleinen durch Landwirtschaft geprägten unzerstörtem Dorf der Altmark zwischen fruchtbaren Wiesen, Feldern und kleinem Fluss zur Welt gekommen – prägend für einen Teil der künstlerischen Arbeit

Späterer Umzug nach Berlin, Abitur mit technischem Metallberuf, Hochschulstudium in Dresden und Berlin und anschließender Arbeit als Kunstlehrer. Hinwendung zur Lithografie.

Anfang der 80er Jahre freiberuflich als Maler und Grafiker und Leitung einer eigenen Druckwerkstatt für Lithografie

Anfang der 90er Jahre BBK-Mitgliedschaft und Gründung der Minipresse BFS EDITION BERLIN und Herausgabe etlicher bibliophiler Bücher in kleinster Auflage; zugleich experimenteller Umgang mit den Materialien des Handbleisatzes; außerdem Lehrtätigkeit an einem Berliner Gymnasium bis 2009.

Einzelausstellungen in Berlin und im Land Brandenburg

Kontinuierliche Ausstellungsbeteiligungen an Projekten in Deutschland, Europa, den USA und dem Nahen Osten
Beteiligung an „Schönste deutsche Bücher“ (Stiftung Buchkunst Frankfurt/M)
Veröffentlichungen in „Graphische Kunst“ „UM:DRUCK Zeitschrift für Druckgraphik und visuelle Kultur.“ „The Economist“

E-mail: bfsedition@gmail.com

Telefon: 030-2915563
Mobil: 0176-57745501

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Adrien Klemensiewicz

(Nacht-) Wanderungen, Postkarten, Einwegkameras, Wandbeschriftungen, Supermarktprospekte; Hieraus entstehen Bildermodule, die auf den finalen Werken wie künstlich ausgeleuchtete Bühnenkulissen wieder auftauchen. Die dicht gebauten, eigentlich dicht geritzten Landschaften inszenieren Orte des Erlebens und Phantasierens. Die Grafik des Vorortes führt über die Linie der Bergkette auf die Fläche von Schriftzügen.

Das Experiment mit der Kaltnadelradierung führt nicht zu zarten Grau- In-Grau Modellierungen, sondern zu physischen Bearbeitungen, harten Kontraste und unsauberen Tintenläufen.

Adrien Klemensiewicz (*1984) wuchs in Marseille auf, studierte Freie Kunst an der École européenne supérieure d‘ art de Bretagne und an der Haute école des arts du Rhin in Strasbourg. Er lebt und arbeitet in Berlin und Marseille, neben dem Kupferstich auch auf den Feldern der Wandmalerei, der Zeichnung und der Fotografie.

Ausstellungen in Galerien in Marseille, Brest, Nizza, Strasbourg und Berlin. Galeriekontakt in Frankreich: Straat Galerie, Marseille

Von Larissa Kikol, freie Kunstwissenschaftlerin Doktorandin an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

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Irina Stefan

SCHULBILDUNG

1992 - 1999 Grundschule 1999 – 2003 Hochschule für Pädagogik und Philologie - Liceul Pedagogic - „Nicolae Iorga“, Botosani

STUDIUM

2007 - 2011 Jurastudium Universität - Spiru Haret -, Bukarest Fakultät für Rechtswissenschaften Abschluss: Dipl. Jurist 2012 Institut für Territoriale Arbeitsinspektion, - ITM -, Botosani Abschluss: Inspektor für Personalwirtschaft

SONSTIGE AUSBILDUNG

Sommer 2005, PC Kenntnisse Sommer 2006 Führerschein, PKW 2012 Englisch - Intermediate, British Council Romania 2014 - 2015 Deutsch - intensiv, Deutsch-Akademie, Berlin, Humboldtuniversität, Goetheinstitut

SPRACHKENNTNISSE

Rumänisch Muttersprache Deutsch Umgangssprache Englisch Umgangssprache Spanisch Umgangssprache

TÄTIGKEITEN & BERUFE

2014 - Assistentin der Geschäftsführung CTCB GmbH, Berlin 2014 - Malerei & Skulpturen

www.irinastefan.de
E-mail: irinastef2@yahoo.com

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Jörn Kempfer

1958 geboren in Duisburg - Homberg, aufgewachsen in Moers. 1981-86 Studium der Malerei an der Universität der Künste Berlin. Seitdem freischaffender Maler und Bildhauer. 1994 Beginn der Bildhauerei. Seit 2000 neben der Malerei und Bildhauerei Dozent in der Erwachsenenbildung und künstlerischer Leiter der Sommerakademie für Malerei und Bildhauerei Moers. Dozent an der Scuola di scultura di Peccia, Tessin, Schweiz. Mitglied des BBK Berlin. Mitglied des Kunstvereins Duisburg. Seit 2010 Atelier im Künstlerhaus Hafenkult, Duisburg. Lebt in Moers.

www.joernkempfer.de
E-mail: mail@joernkempfer.de

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Achim Felz

Geboren 1933 in Uckermünde, Maurerlehre in Putbus auf Rügen. Danach Abitur in Greifswald und Architekturstudium in Weimar. Von 1959 bis 1990 Bauwissenschaftler und Entwurfsarchitekt an der Bauakademie in Berlin. Promotion zum Dr.-Ing. 1970 und 1979 Ernennung zum Professor. Von 1990 bis 2006 freischaffender Architekt. Büro und Wohnsitz in Waldesruh (Hoppegarten). Der Architektenberuf bot Achim Felz reichlich Motivation und Gelegenheit, seine Neigung und Veranlagung zum Zeichnen und Malen einzubringen und sich in den 90er Jahren in der Aquarellmalerei zu profilieren. Und das Architekturbüro wandelte sich zum Atelier. Seine Lieblingsmotive findet Achim Felz am Wasser, was darauf schwimmt und was sich darin spiegelt, was an den Ufern wächst und gebaut ist. Expressive Farbigkeit und Großformate sind sein Markenzeichen. Seit einigen Jahren verzichtet er auf Aquarellpapier, Passepartout sowie Glas und trägt die Aquarellfarben direkt auf vorbehandelte Hartfasertafeln auf. Seine Bilder zeigt er seit zwei Jahrzehnten auf Ausstellungen und Kunstmärkten in Berlin, in Brandenburg und auf der Insel Hiddensee.

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Carsten Borck

Carsten Borck ist der Kunst der Radierung im Jahr 1988 verfallen, als er zum ersten Mal die Radiernadel in der Hand hatte. Seitdem beschäftigt er sich mit verschiedenen druckgrafischen Techniken, experimentiert, forscht bei alten Meistern und intensiviert so seine Beziehung zu Material und Möglichkeiten. Seine Arbeiten beschäftigen sich nicht nur mit nahen und fernen Gegenden, sondern waren bereits von Oldenburg bis Neuseeland, von Overath bis Ägypten zu sehen.

www.carstenborck.de
E-mail: kontakt@carstenborck.de

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Sergey Shulga

geboren 1965 in Brjansk, studierte von 1985 bis 1989 Malerei am Brjansker College für Kunst . Im Anschluss absolvierte er von 1989 bis 1994 eine Ausbildung in Atelier bei Professor M.V. Schmirov in St. Petersburg. Sergey Shulga lebt seit 2005 in Berlin-Köpenick. Seine Werke befinden sich im Privatbesitz in Deutschland, Frankreich, den USA und in Japan. Zahlreiche Museen im-und Ausland bestitzen seine Werke. Dazu gehören unter anderem die Berlinische Galerie, die Rusische Botschaft in Berlin und das Brjansker Kunstmuseum. Zu Verehrern und Käufern seiner Kunst zählen unter anerem Gerhard Schröder , Giscard d’estain, Jacques Chirac, Dr. Bischoff und Otto Rehagel. Seit 2003 ist er Mitglied im russischen Künstlerverband und Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen für erziehung, wissenschaft und Kultur bei UNESCO. Sergeij M. Schulga ist Preisträger der Kunstkreises Berlin-Köpenick.

www.sergeyshulga.de
E-mail: info@sergeyshulga.de
Telefon: 0152-27726686

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Sven Swora

1966 in Berlin geboren • 1985 Abitur • 88/89 Elektrotechnikstudium in Ilmenau • Umorientierung im Wendejahr • 91-96 Architekturstudium an der TFH Berlin • seit 2000 tätig als selbständiger Architekt und Kunstmaler • Eigene Ausstellungen seit 2003 1990, auf meiner ersten größeren Reise, entstand mein  erstes Tagebuch.  Seither  schule ich  mein  anschauliches Denken durch das Führen von Skizzen- und visuellen  Reisetagebüchern. Dabei wurde für mich nach und nach Farbe, speziell die Wasserfarbe immer wichtiger und ich entwickelte eine enge Beziehung zum Aquarell. Mit der Zeit wurde für mich selbstverständlich, Gesehenes so festzuhalten. Heute ist das Aquarell für mich Malerei und eigenständiges Ausdrucksmittel. Ob spontan, bewegt, lebendig, still, melancholisch, die Stimmungen in meinen Bildern variieren je nach Motiv, Jahreszeit, Wetter, Licht und innerer Verfassung. Gemeinsam ist ihnen das Atmosphärische, das durch Fantasie, schönes Licht und gute Farbe entsteht. Der Mensch sieht ja nicht mit den Augen, sondern mit dem Gehirn. Ich wünsche mir, dass der Betrachter meiner Bilder, sie in seiner Wahrnehmung fertig malt.

www.svensworaaquarelle.de
E-mail: info@svensworaaquarelle.de
Telefon: 0179 - 80 98 818

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Hubert Höft-Baumgardt

1942 in Kamelow (Hinterpommern) geboren,bleibt nach der Flucht (1947) in Berlin 1958-75 Ausbildung und Arbeit als Lithograph 1962-66 Studium an der Hochschule für Musik Berlin bei Prof. Ernst Senff und Studien in Malerei und Graphik 1975-Ausbildung und Tätigkeit als Schulsozialpädagoge an einer 2007 berliner Ganztagsschule 1980-2007 Werkstattleiter für Druckgraphik, Kursleiter an der Jugendkunstschule Wedding, Mitglied der Künstlergruppe "Per Arte". Kontinuierliche künstlerische Arbeit mit Schwerpunkt Druckgraphik: Holzstich, Mezzotinto und ab 1995 Kupferstich und Zeichnung. Mitglied im Verein Berliner Grafikfreunde INVENTOR e.V. seit 2007 freischaffend in Berlin tätig (ab 1980 eigene Werkstatt, seither nur Eigen-drucke Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Hamburg, Nordstrand, Rends-burg, Görlitz und Löbau Arbeiten in Privatsammlungen sowie in öffentlichen Sammlungen: GRAPHISCHES KABINETT GÖRLITZ, KUPFERSTICH KABINETT BERLIN, GUTENBERG MUSEUM MAINZ, ZENTRALARCHIV ZÜRICH

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Linde Bischof

Linde Bischof ist Malerin und Grafikerin. Sie wurde 1945 in Wasungen geboren und studierte Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Dem Malen von Bildnissen in fast abstrakter Manier gilt ihr besonderes Interesse. Mit tiefem Blick, viel Farbe und nur wenigen Strichen formt sie ihre Figuren. Sie portraitierte bereits viele Persönlichkeiten u.a. Hans Mottek, Wilhelmine Schirmer-Pröscher, Ruth Werner und Wieland Herzfelde.

http://lindebischof.de

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Georg Matthäus

Der Künstler Frank-Georg Matthäus hat sich ausschließlich der gegenständlichen Malerei zugewandt. Für ihn komme "Kunst auch von Künden. Matthäus künstlerische Handschrift zeugt sowohl von solider Ausbildung der alten "Leipziger Schule" als auch von der Erfahrung eines versierten Künstlers. Von seinem Lehrer (Prof.) Werner Tübke erhielt Georg Matthäus den kennzeichnenden akademischen Schliff und später von (Prof.) Bernhard Heisig das malerische Kolorit. Sein Vorbild bei den alten Meistern ist der spanische Maler Francisco de Goya. In der Porträtmalerei vermag es Matthäus mit ausgeprägter Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen mehr als nur das Abbild seiner Modelle herauszuarbeiten, seine Menschenbilder beinhalten auch jene Züge, die den Charakter ausmachen.
(J. Grubann 11/2009)

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Barbara Krajci-Lazáry

Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit sind Siebdruck und Zeichnung. Barbara Krajci-Lazáry ist in Stralsund geboren, sie begeisterte sich schon sehr früh für die Weite der norddeutschen Küstenlandschaft. Ein wichtiger Ausgangspunkt für ihre Arbeit ist das zeichnerisch-erlebnishafte Empfinden. Stark von der Zeichnung geprägt, loten ihre Arbeiten den Zwischenbereich von gegenständlicher zu abstrakter Darstellung aus. Mit Aquarell, Kohle, Tempera, Ölkreide wird das Gesehene verdichtet, reduziert auf das Wesentliche. Land und Meer, die Architektur eines Hafens spielen oft eine zentrale Rolle. Literatur und Reisen sind weitere Ausgangspunkte. Die Technik des Siebdrucks gestattet ihr ein unbekümmertes Zusammenfügen eines großen Formen- und Zeichenschatzes. Diese Drucktechnik kommt ihrer grafischen Ausdrucksbreite und collagenhaften Herangehensweise sehr entgegen. Barbara Krajci-Lazáry interessieren subtile feinsinnige Bildfindungen, voller Zartheit und Kraft, die viel Betrachtungsspielraum offen lassen.

www.barbara-krajci.de

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Marianne Schröder

Ich liebe und provoziere den Zufall und die Assoziationen, die er in meinen schöpferischen Möglichkeiten erweckt, die viel umfassender und tiefer greifen als bei eher rationalen Planungen und die viel spannendere und oft mir selbst unbekannte Elemente ins Bild bringen. Er setzt mir Grenzen und eröffnet mir gleichzeitig ungeahnte Möglichkeiten. Er zeigt mir neue Wege, die ich freudig und voller Ungeduld beschreite. Er fordert mich dazu heraus, ihn nach meinem Bilde umzufunktionieren. Ich ordne mich ihm unter, aber auch er muss sich mir unterordnen. Mich faszinieren unterschiedliche Wahrnehmungsebenen, Vielschichtigkeit, Kontraste, überraschende Tiefen und Wendungen, das Pendeln zwischen Scherz und Ernst, indirekte Anspielungen, Doppelbödigkeit, (Selbst-) Ironie, Humor und Satire, manchmal bis zum Grotesken. Gern treibe ich eine Art Vexierspiel mit den Betrachtern (siehe auch die „Wendebilder“) und fordere sie zum freien Assoziieren auf.

www.marianne-schroeder.de
E-mail: artmari@aol.com
Telefon: +49 (030) 6 25 12 95

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Ulrich-Karlkurt-Köhler

Seine Grafiken laden den Betrachter nicht zum Suchen, sondern zum Finden ein: er zeigt die Große Welt in der kleinen, die kleine in der großen und verwirkt das daraus entstehende (Affen)theater in wunderbar verstörenden Seh-Mustern. Die alten und neuen Embleme stellt er auf den Kopf, entweiht sie mit bissigem Strich, macht sie dadurch in anderer Weise sichtbar: das abgenutzte Zeichen bekommt einen lebendigen Hintergrund, ändert sich, mäandert aufstachelnd durch des Betrachters Gedanken. Mit den ach so lieb- und hohlgewordenen Glaubenskrücken verhilft er zu neuen Gehversuchen, indem er die Krücken umdreht, bricht und neu zusammenfügt. Klassische Zitate werden aus ihrer Asche gehoben. Das Festgefügte beginnt zu tanzen, grotesk, nervös, mit naivem Beingeschlenker und gleichzeitig dem schönen Ernst künstlerischen Könnens. Wie verwunschen sind in seinen Werken die gesellschaftlich akzeptierten Hübschheiten: wer sehen kann, erkennt in den Königen die Kretins, im Kapitalrausch die Kinkerlitzchen. Seine Grafiken, Materialdrucke und Objekte sind, wie gesagt, Finde-Bilder mit immer neuen Einblicken. Der Künstler, der mit allem sein Spiel treibt, tut dies mit teuflischer Intelligenz: wo alles friedlich scheint, wo Paradiese am Lebenshorizont aufgezogen werden, reicht er dem Betrachter ganze Kisten voll Erkenntnisäpfeln. Wo Feste aus ihrem Glanz fallen, lädt er ein, mitzufeiern, bis der Arzt kommt. Ulrich Karlkurt Köhler ist ein unermüdlicher Sammler. Wachen Auges geht er durch die aus den Fugen geratene Welt. Was er findet, wirft er uns nicht einfach vor, sondern zeigt es verwandelt in neuer Kunst. Es ist ein herrlicher Spaß, sich darauf einzulassen.
(Kerstin Hensel, 2008)

www.karlkurt.de
E-mail: ulrichkarlkurt.koehler@googlemail.com
Telefon: +49 (030) 917 40 642

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Elia Shiwoohamba

For me art is nice. I always like to share my experience with other artists in Namibia and in other countries. In this spirit, I was invited to present workshops in Finland and Germany in 2009 and 2011, respectively. If you are an artist, you can make friends with people from other continents too. Art is my way of earning a living for me and my children since I am from a poor family. I am proud to be of the same culture and the same constituency as the famous Namibian artist, the late John Muafangejo, and to be doing the same as he did: linocuts in black and white.

www.shiwoohamba.wordpress.com

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Jürgen Graetz

Seinen Beruf als technischer Assistent und Fotograf im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Potsdam hatte Jürgen Graetz aufgegeben, um mit seiner Kleinbildkamera nach Berlin zu gehen. Illegal. Der Zuzug in die Hauptstadt war streng reglementiert, damit sollte die Landflucht verhindert werden. Das erste halbe Jahr kam er bei einem Westfotografen in Friedrichshain unter. "Der brachte Kodak-Westfilme mit", erinnert sich Graetz, "und da kamen so Fotografen wie Arno Fischer, Gerhard Kiesling oder Ludwig Schirmer und haben bei ihm in der Ackerstraße ihre Dias an die Fensterscheibe gehalten." Während die Fotografen ihr Werk im Gegenlicht betrachteten, guckte Graetz zu und knüpfte Kontakte. Ein befreundeter Bildreporter stellte ihn halbtags als Hilfslaborant ein, mietete für ihn einen Abstellraum im Prenzlauer Berg. Graetz besänftigte die Hauswirtin mit einem Päckchen Kaffee: Gemeinsam mit dem zuständigen Polizisten, offiziell "Abschnittsbevollmächtigten", habe sie dann seinen Kaffee ausgetrunken - und ihn geduldet.
(Auszug Artikel, SPIEGEL-ONLINE Juli/2014)

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Foto: Martin Weinhold

Elli Graetz

Elli Graetz ist 1947 in Berlin geboren. Bis 1976 studierte sie Graphik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Ihre Kunstsujet sind Druckgraphik, Collage, Kunstbücher, Objekte und Installationen. Sie hatte viele Einzalausstellungen und nahm an internationalen Ausstellungen in Berlin, Wien, Kopenhagen, Lodz teil. Ihre Werke befinden sich im Besitz des Senats von Berlin, in Rheinhessen und Brandenburg, im Kunstarchiv Beeskow und anderen öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie ist Mitglied im Verein Berliner Fraueninitiative Xanthippe, die die Inselgalerie betreibt. Mit den Mitgliedern nahm sie an internationalen Ausstellungen, an Projekten teil und gestaltete Kunstbüchern mit.

www.elligraetz.de
E-mail: elli.graetz@gmx.de
Telefon: 03 30 82 / 7 04 28

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Thomas Schallnau

Schallnau absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung als Tiefdruckretuscheur. An der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee studierte er bei den Professoren Klemke, Vogenauer und Mohr mit anschließender Aspirantur. 1966 gründete er mit R. Flieger und G. Wongel „Flieger-Schallnau-Wongel“, das zweite staatsunabhängige Grafikatelier in der DDR nach der „Gruppe 4“. Das Atelier gewann Plakatwettbewerbe zu politischen Themen und erhielt mehrfach die Auszeichnung „Bestes Plakat“. Als die Gruppe infolge eines Atelierfestes 1969 von allen Wettbewerben ausgeschlossen wird, profilieren sich ihre Mitglieder auf anderen Gebieten und arbeiten unabhängig voneinander. Schallnau schuf Illustrationen zu 50 Kinder- und Jugendbüchern anderer Autoren (z.B.: Mutter, Vater, Kind (Dr. H. Brückner), Hoch im Baum schlief der Kater (A. Könner), Der Kettenraucher (G. Ruthenberg), Wilhelmine - alle Abenteuer (K. Potthoff), Der Weihnachtsmann im Winterschlaf, Kleines Weihnachts- ABC und Der Kater im Flugzeug (M.Seidemann)) sowie zu 44 Kinderbüchern nach eigenen Ideen, z.B. das Bilderbuch Stop für Willi (Der Kinderbuchverlag 1980) mit Ausgaben bei Carlsen (BRD), in Dänemark, Finnland, Cuba, Tschechoslowakei und England. Er gestaltete zahlreiche Buchcover (hauptsächlich Verlag Volk und Welt) und erhielt zwei Auszeichnungen "Schönster Buchumschlag". 1987 erschien eine erste Auflage der Reihe Rüssel für Kinder ab 2 Jahre. Unter dem Motto „Vor dem Lesen kommt das Bilderlesen“ erzählen die Bücher der Reihe ausschließlich in Bildern Geschichten, die zum Sprechen animieren. Zum Ende der DDR 1989 umfasste die Reihe 14 Bände in einer Auflage von 2,5 Millionen Büchern. Neben der deutschen gab es auch Ausgaben für Dänemark, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Tschechoslowakei, Jugoslawien und Australien. Ergänzend zu diesen Büchern erscheinen in hohen Auflagen Malbücher und Poster. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Reihe fortgesetzt und umfasst heute 32 Titel (Stand 2011). Bilderbücher mit Text wie Rot für Rüssel (Verkehrsbuch, Postreiter-Verlag 1996, LeiV 2009) sowie Ein Jahr mit Rüssel (LeiV 2010) sowie 6 Rüssel- Minibücher in Versen (Postreiter 1994) ergänzten die Reihe. Die Gesamtauflage aller Rüssel-Titel überstieg 3 Millionen Exemplare. Die Zeitschriften Bummi und klein und Groß veröffentlichten Rüssel-Bildgeschichten. 1995, 1996 und 1997 erschien ein Rüssel-Kalender, der 2011 erneut aufgelegt wurde. Schallnau schuf 55 Filmplakate für den Progress Film-Verleih, davon 6 zu Kinderfilmen. Das Plakat zum Film Der Strohmann (Thema politische Verfolgung unter McCarthy) erhielt einen Sonderpreis des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. Ab 1967 beteiligte sich Schallnau an den jährlichen Kunstausstellungen der DDR in Dresden und der Plakatbiennale Warschau. Das Plakat Die Schweizermacher wurde in Lizenz von Ungarn übernommen, das Plakat Beverly Hills Cop verboten. Theaterplakate für die Bühnen der Stadt Magdeburg waren Mutter Courage und ihre Kinder (Brecht) 1984, Levins Mühle (Oper/ U. Zimmermann) 1985. Fisch zu zweit wurde mit 1 Million Auflage zum meistverkauften Poster der DDR.
(Quelle: Wikipedia)

www.thomas-schallnau.de

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Rahel Mucke

Geboren 1963 in Köthen/Anhalt, aufgewachsen in Halle/Saale 1969 – 1979 Schulbesuch 1977 – 1979, 1982 – 1983 Abendkurse Malen/Zeichnen bei Martin Schmidt in Halle/Saale 1979 – 1982 Abitur und Berufsabschluß als Schlosserin in Neubrandenburg Abendkurse Malen/Zeichnen bei Falko Behrendt und Rolf Wurzer 1983 – 1985 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Fachrichtung Graphik-Design 1985 - 2002 Ausbildung als Buchhändlerin und Arbeit in Berlin seit 2000 Intensivierung der künstlerischen Arbeit Beschäftigung mit Aquarell, Misch­technik und Druckgraphik seit 2006 Kunstdozentin an der Volks­hochschule Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf seit 2011 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlins e. V.

www.rahel-mucke.de
E-mail: r.mucke@gmx.de
Telefon: +49 (030) 962 28 52

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Günter Blendinger

Bereits während seiner Schulzeit in Meuselwitz besuchte Günter Blendinger einen Zirkel für künstlerisches Volksschaffen, wo bereits die Grundlagen für seine spätere künstlerische Tätigkeit geschaffen wurden. Auch in der Zeit seiner Ausbildung als Maschinenbauer 1961 bis 1963 und als Berufskraftfahrer 1966 nahm er an einem Zeichenzirkel im Berliner Haus der jungen Talente teil. Dieses Engagement setze er im Grafik-Zentrum-Pankow fort, dessen Leiter er nach dem Studium wurde. Angeregt von ersten künstlerischen Erfolgen absolvierte Günter Blendinger von 1969 bis 1974 ein Kunststudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Fachrichtung Grafik. Sein Lehrer war dort zunächst Arno Mohr, später auch Werner Klemke und Axel Bertram. Das Diplom schloss er mit einer Reihe von Plakaten ab. Nach dem Studium wurde er 1974 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, Sektion Malerei und Grafik und blieb es bis zur Auflösung des Verbandes 1991. Seitdem arbeitet er freiberuflich in Berlin und Zepernick. Studienreisen führten ihn unter anderem nach Rumänien, Bulgarien, in die Sowjetunion, später nach Frankreich, Spanien und immer wieder nach Italien in die Toskana.
(Quelle: Wikipedia)

www.guenterblendinger.de
E-mail: g.blendinger@t-online.de
Telefon: +49 (030) 944 43 26

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Helmut Müller

Helmut Müller wurde 1953 in Berlin geboren, lernte Elektromontageschlosser. Nach dem Abitur studierte er von 1977-1981 an der Humboldt-Universität Berlin und wurde Diplomlehrer für Kunsterziehung und Deutsch. Nach seiner Tätigkeit als Lehrer 1981-1984 wechselte er zuerst ab 1984 als Assistent, danach ab 1986 als Lehrer in den Hochschuldienst. Bis 1992 war er in der künstlerischen Ausbildung von Studenten der Kunsterziehung an der Humboldt-Uni Berlin tätig. Seit 1993 ist Helmut Müller künstlerischer Mitarbeiter und Werkstattleiter an der UdK Berlin. Er lebt heute in Pankow, unweit des Rathaus Pankow. Helmut Müller hat sich der Graphik und Druckgraphik gewidmet. In seinem vielseitigen Werk setzt er sich mit seiner Umwelt auseinander. Vom Leben hinterlassene Gebrauchsspuren, Umbrüche und Wandel sind ein häufiges Motiv früherer Graphiken von Helmut Müller.

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Ingolf Neumann

Ingolf Neumann, AGD, Dipl.Grafik-Designer, geb. in Berlin 1967 - Beginn des Studiums an der „Fachschule für angewandte Kunst“, Berlin Schöneweide, 1972 - Abschluss, Arbeit in verschiedenen Werbeabteilungen als Gestalter, Mietglied im Verband Bildender Künstler, 1979 Beginn der freiberuflichen Tätigkeit mit Schwerpunkt auf den Gebieten der: Illustration, (Kinderbuch- und wissenschaftliche Illus.), Buchgestaltung(Cover), Plakatgestaltung, Werbemittel- und Ausstellungsgestaltung, Beteiligung an Ausstellungen im In-und Ausland: Krakow, Warschau, Moskau, Mons, Lathi

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Martin Lotz

1951 geboren in Berlin. 1973 – 1975 Abendstudium Malerei und Grafik am Berliner Haus für Kulturarbeit. Seit 1986 lebt und arbeitet freiberuflich als Maler und Grafiker in Berlin. Seit 1990 Realisierung musikalischer Raum-Klang-Bilder mit Klaus Peter Gross: CD »Metall Raum Klang« (1994) und »Verbrannter Sommer« (1998), »Am Meer der Erinnerung«, Musik-Tanz-Performance mit dem Wiener Ensemble Vis Plastica in der Matthäuskirche Berlin (1996). 1991 Gründung der Künstlergruppe Opossum. Multimediale Kunstprojekte in Berlin und Köln »Altar des Waldes« (1991), »Suche in der Welt des Staubes« (1992). Seit 1993 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler. 1997 Beteiligung an der Druckgrafik-Edition »45 Jahre Grafische Werkstatt im Traklhaus Salzburg« und Arbeitsaufenthalt in Salzburg. 1999 – 2005 Fachberatung und Vorträge zur Lithographie im Museum Europäischer Kulturen in Berlin. Seit 2003 ehrenamtlicher Leiter der Werkstatt Künstlerische Lithographie. 2004 Beteiligung mit einer Lithographie an der Jubiläumsedition »50 Jahre Grafische Werkstatt im Traklhaus Salzburg«, Arbeitsaufenthalt in Salzburg. Seit 2004 Leitung von Lithographiekursen auf Schloss Haldenstein (Schweiz). 2007 gemeinsam mit Henry Ruck Herausgabe und Druck der Grafikedition »20 Jahre Werkstatt Künstlerische Lithographie«. Seit 2008 Fachberatung und Lithographievorführungen im Dali Museum Berlin

www.martinlotz-atelier.de

www.lithowerkstatt-berlin.de
E-mail: martinori@aol.com
Telefon: 0178 / 325 98 37

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Andreas Kramer

1959 geboren in Katzhütte/Thüringen 1984 - 1985 Studium Industrial Design, Hochschule für Kunst und Design Halle - Burg Giebichenstein 1985 - 1990 Studium Grafik und Malere bei Prof. Frank Ruddigkeit, Hochschule für Kunst und Design Halle - Burg Giebichenstein 1990 Hochschuldiplom für Grafik und Malerei 1991 Studium Malerei, Accademia di Belle Arti, Venedig 1991 - 1992 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ein freies Studium in Italien Kunstpreis Gifhorn, 3. Preis 1993 - 2004 Dozent an der Scuola Internazionale di Grafica di Venezia 1993 - 1997 Dozent der VHS Halle/Saale seit 1993 Dozent der City-VHS Berlin 1994 - 1996 Dozent der VHS Berlin-Friedrichshain seit 1994 Dozent der Münchener Volkshochschule, Dozent der VHS Potsdam seit 1995 Dozent an der Thüringischen Sommerakademie 1998 Workshops in Zusammenarbeit mit der Accademia di Belle Arti di Reggio Calabria 2004 - 2010 Workshops in Zusammenarbeit mit der Tipoteca Italiana in Cornuda seit 2006 Workshops in Zusammenarbeit mit: Associazione Culturale Xearte in Padua Associazione Culturale Vele Libere in Azzano Decimo seit 2007 Lehrauftrag an der Universität Osnabrück seit 2009 enge Zusammenarbeit mit dem Centro Internazionale della Grafica di Venezia seit 2014 Workshops in Zusammenarbeit mit: Associazione Culturale Artemisia in Padua Associazione Incisori Italiani in Rom Andreas Kramer lebt und arbeitet seit 1990 in Berlin und Italien.

www.andreas-kramer.eu
E-mail: akramay@gmx.net
Telefon: +49 (0)174 150 18 14

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Helga Schönfeld

Geboren 1954 besuchte ich schon während meiner Schulzeit diverse Zeichenzirkel. Später trat meine musikalische Ausbildung in den Vordergrund und ich begann erst wieder mit Zeichnen und Malen während meiner Ausbildung zur Kunsttherapeutin. Es folgten diverse Reisen (Antwerpen, Paris, Riga, Wien und Sibui) mit künstlerischem Schwerpunkt. In den letzten Jahren - und bis jetzt! Fasziniert mich der künstlerische Umgang mit digitalem Bildmaterial. „Helga Schönfeld fotografiert, aber ihre Arbeiten sind keine Fotografien eigentlich sehen sie aus, wie gemalt - sie sind eine Hybridkunstform...“ So die Laudatorin zu einer meiner letzten Vernissagen. Ich sehe die Fotografie nicht als klassische Gattung der Kunst, sondern ich erkunde Landschaften und urbane Räume, halte Details fest, die dem Blick der meisten entgehen: abgeplatzte Farbe, Rost, verblichene und abgerissene Plakate, Plastikfolien, Baumrinden, im Verlauf der Zeit Verwittertes, Verfallenes, Zerkratztes; Schichten, abstrakte Strukturen, die unterschiedlichen Einflüssen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren, - ohne definierten Ort, zeitlos; eine Spurensicherung. Die Fotografie ist für mich nicht das Endergebnis, sondern Ausgangspunkt für meine Arbeit. Ich will Spuren in Bilder verwandeln und arbeitet digital und und analog. Fasziniert von diesen zufällig entstandenen Strukturen beginnt ein Schaffensprozess, dessen Endergebnis nicht vorhersehbar ist. Durch die Herausnahme aus ihrem ursprünglichen Kontext werden diese Strukturen zu eigenständigen Bildern. Zufall und kreativer Umgang mit dem bereits Vorhandenen treten hier in wechselseitigen Dialog. Wirklichkeit und Alltäglichkeit werden unter Verzicht auf die Darstellung eindeutiger Realitäten zum Spiel der Fantasie des Betrachters. Die Möglichkeit das Gesehene individuell zu interpretieren und eine persönliche Assoziation zu dem Bild herzustellen, lässt für den Betrachter archetypische oder persönliche Wiedererkennungseffekte entstehen. Ich arbeite assoziativ und bezeichne meine Arbeit als PHOTO- SYNTHESE. „In der Wahl der künstlerischen Mittel bewegt sich Helga Schönfeld zwischen fantastischer Figuration und einer abstrakten Darstellung, die sich einer eindeutigen Interpretation entzieht, aber durchaus eine unverkennbare Sprache hat und bewegt sich so in der Tradition des Surrealismus.“

www.kunst-art-helgaschoenfeld.de
E-mail: helga.schoenfeld54@web.de
Telefon: +49 (0) 30 / 72 021 656

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Heike Drewelow

Heike Drewelow startete ihren Lebensweg unter schwierigen Bedingungen: es war in der kalten Jahreszeit UND in der Uckermark-Schluckermark. Aufgewachsen und beschult in Berlin war sie von Beginn an Bildern und Büchern zugeneigt. Nach einer garstigen dreijährigen Verbannung nach Sachsen, an deren Ende sie zum Abitur auch eine Urkunde für eine Gärtnerausbildung in Empfang nahm, widmete sie sich ausgiebig ihren anhaltenden Interessen: Sie studierte Kunst und Germanistik in beiden Teilen Berlins, wo sie auch heute lebt und arbeitet.

www.heikedrewelow.de
E-mail: heike@heikedrewelow.de

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Stefan Holtz

geb. 1951 , Hellersdorfer dank der Aufmerksamkeit und Förderung durch die Eltern entstanden viele Zeichnungen, erste Linolschnitte und Radierungen bereits im Vorschulalter und während der Schulzeit. Neben anderen Interessen wie Blasmusik, Technik und Elektronik blieben die Malerei, das eigene grafische Schaffen und die Fotografie bestimmend. Die Liebe zur Fotografie, den Blick für das Besondere und das Fotohandwerk verdanke ich meiner Mutter, einer Fotolaborantin. Die Liebe zur Malerei (die ich seit vielen Jahren zugunsten der Grafik aufgegeben habe) und zur Grafik und dem Buchdruck meinem Vater, einem Kunsterzieher und Buchdrucker. Nach Schule und Armee erfolgte das Studium an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, Fach Kunsterziehung und Geschichte. Ausbildung bei Prof. Frank Neubauer (Malerei und Grafik), Prof. Hans Schulze und Prof. Dr. Max Kober (Kunstgeschichte). Arbeit als Lehrer in Naumburg/Saale und Pretzsch/Elbe bis Mitte der 80ziger Jahre. Schwerpunkt des eigenen künstlerischen Schaffens ist die Druckgrafik und die Gestaltung eigener Neujahrsgrafik seit Mitte der 60er Jahre. Seit Mitte der 90er Jahre Hinwendung zum Kupferstich unter Anleitung von Heribert Bücking, einem Berliner Grafiker. Durch Freundschaften mit den Kupferstechern Heribert Bücking, Hubert Höft-Baumgardt, Ulrich Karl-Kurt Köhler (Berlin) und Erich Stahl (Zwingenburg) bekam ich weitere Anregungen. Bevorzugt entstanden seit 1995 eine Vielzahl kleiner Kupferstiche, seit über 10 Jahren Stiche für Kalenderblätter und jährlich zum Jahreswechsel ein bis zwei Neujahrsgrafiken. Beteiligung an Gruppenausstellungen/Einzelausstellungen in: Berlin, Gadebusch, Leipzig, Naumburg, Plauen, Pretzsch/Elbe, Lutherstadt Wittenberg, Zeitz
Telefon: 0176 4860 1336

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